Das Bernloch mit anderen Augen sehen

Wir laden euch ein auf eine ca. 3 km lange Runde auf Schotter- und Waldwegen im Waldgebiet „Bernloch“ westlich von Bondorf. An 15 Stationen gibt es Historisches und Interessantes zu entdecken! Die Stationen sind beschildert.

Herzlichen Dank an den Naturführer fürs Schönbuch und Heckengäu Rainer Wolf für die Idee und Umsetzung! 

Hilfreiche Apps zur Artenbestimmung sind  „NABU Vogelwelt“ und „PlantNet“. 

Achtung: Bitte haltet die aktuellen Kontaktbeschränkungen ein, geht nur als Familie oder zu zweit mit Abstand und haltet auch Abstand oder wartet vor einer Station, wenn dort schon andere Familien sind.

Rundgang-Beschreibung und Karte als PDF zum Ausdrucken

  1. Startpunkt: Parkplatz am Arboretum, die historisch jüngste Begehenswürdigkeit. (aktuell leider gesperrt)
  2. Das Arboretum war in seinem früheren Leben der Bondorfer Fußballplatz. Zeitzeugen berichten von geübten Spielern, die auf Grund des Gefälles des Fußballplatzes Eckballtore von den erhöhten Eckfahnen erzielt haben.
  3. Eine Bank lädt Sie zum Verweilen vor einem Holzlagerplatz ein. Genießt die Vogelstimmen und Waldgeräusche.
  4. Auf der linken Seite befindet sich eine Doline, entstanden durch eine Absenkung im Kalkgestein.
  5. Rechts dem Weg zum Mönchsbrunnen folgen (ca. 100 m mit Infotafel), anschließend den gleichen Weg zurück.
  6. Was wächst denn hier für eine komische Pflanze/Blüte und ein Gastbaum im Wald? Es sind die gewöhnliche Pestwurz, der Name stammt aus dem Mittelalter, Einsatz gegen die Beschwerden der Pest. Der Baum ist die Silberpappel.
  7. Auf dem Weg zu Punkt 8 sind unterschiedliche Baumpflanzungen zu entdecken, je nach Alter, Größe oder Baumart ändern sich die Lichtverhältnisse am Waldboden und somit auch die Vegetation.
  8. Hinter der Bank ist ein Mischwald mit Laub- und Nadelbäumen.
  9. Dieser künstlich angelegte Teich versorgt viele Tiere und Insekten. Bitte nur schauen und nichts hinein werfen. Danke!
  10. Ein Waldameisenhügel, die Löcher stammen hoffentlich von Spechten, die Ameisen zum Fressen gern haben, und nicht von Menschen, die mit Stöcken die Heimat der Waldameisen zerstören. Habt ihr schon den keltischen Grabhügel im Hintergrund gesehen?
  11. Noch einer von mehreren keltischen Grabhügeln hier im Wald. In diesem Fall mit Untermietern. Dachse sind hier zu finden, denn in bereits bearbeitetem Boden gräbt es sich viel leichter.
  12. Eine Bank lädt dazu ein, den Wald zu genießen. Wer findet in direkter Umgebung Anzeichen einer weiteren Doline?
  13. Hier stehen ausländische Waldexoten: Drei Mammutbäume, die können hier noch Hunderte von Jahren wachsen.
  14. Diese Eiche hat mit ca. 150 Jahren gerade mal ein Drittel ihrer Lebensspanne erreicht.
  15. Die Höhle eines Buntspechts. Wusstet ihr, dass Spechte diese nur einmal zur Brut benutzen?

Stand: April 2020

Karte Bernloch Bondorf mit anderen Augen sehen